Einschulung - früher ist nicht besser!

Unser Ziel ist die Rückverlegung des Stichtages für die Einschulung auf den 30. Juni

Der Begriff „Schulreife“ ist nicht veraltet!
Ein gesundes Kind erlangt unter guten Bedingungen für eine kindliche Entwicklung meist zwischen 6 und 7 Jahren auf allen Ebenen, d. h. körperlich, sozial-emotional, wahrnehmend und kognitiv ausreichend Fähigkeiten, um in einer Schule gut, glücklich und erfolgreich zurecht zu kommen.

Der Begriff der „Reife“ ist deshalb so treffend, weil – anders als bei „Fähigkeit“ – kein Urteil, sondern ein wertfreies individuelles Maß darin zum Ausdruck kommt.
Dieses soll bei jedem Kind beachtet werden. Das erfordert im Normalfall mindestens den Einbezug der Eltern, ErzieherInnen, KinderärztInnen und aufnehmenden LehrerInnen.

Ein einmaliger Termin am Gesundheitsamt erfasst auch bei großer Erfahrung des Amtsarztes/der Amtsärztin nur eine Momentaufnahme des Kindes.

NRW hat mit dem 30. September einen der spätesten Stichtage Deutschlands.
Das ist ein „Landesbildungsnachteil“!
Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass eine zu frühe Einschulung für Kinder deutliche Nachteile hat. Wir fordern Chancengleichheit! Nehmt unseren Kindern nicht noch mehr Spielraum!

Jedes Kind hat seine eigene Entwicklungsdynamik! Nur wenn dem spielerischen Erwerb von Sozialkompetenz, Wahrnehmung und motorischen Fähigkeiten im Kleinkindalter ausreichend Zeit gegeben wird, kann in der Schule darauf aufgebaut werden. Eine gute Körperbeherrschung ebnet dem Geist den Weg! (Gleichgewicht und Koordination haben erwiesenermaßen Auswirkungen auf mathematische Fähigkeiten!)

Die Vorfreude des Kindes ist groß – es sollte nicht gleich zu Beginn der Schulzeit überfordert und frustriert werden!

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